|
|
Die Besiedlung Hispaniolas
Das schönste Land, das menschliches Auge je erblickt hat. mit diesem Worten betrat Christopher Kolumbus auf seiner 1. Reise 1492 in die Neue Welt eine Insel, dessen Landschaft ihn an Spanien erinnerte. Er nannte sie deswegen Klein Spanien, bzw. Hispanola. Dort traf er auf Arawak und Tainos Indianer, die im 1. Jahrhundert nach Christus von der Nordküste Südamerikas eingewandert waren.
Die Tainos hatten die ca. 2000 vor Christus eingewanderten Indianer vom Stamm der Siloneys, die die Insel Aiti genannt hatten, verdrängt. Sie lebten hauptsächlich vom Ackerbau. Jucca, Mais, Süßkartoffeln, Erdnüsse, Ananas, Bohnen und Tabak. Aber sie gingen aber auch auf die Jagd nach Fischen. Dafür fertigten sie Werkzeuge aus Holz und Steinen, sowie riesige Kanus, in denen bis zu 80 Mann Platz hatte.
Die Tainos, auf die Kolumbus traf, waren ein sehr friedliche Volk. Es wird angenommen, daß dies auch auf ihre praktizierte Bestrafungssystem zurückzuführen war. Denn sie bestraften extrem erbarmungslos. Ein Dieb von Gold- bzw. Schmuck wurde beispielsweise mit dem Tod bestraft.
Im ca. 11. Jahrhundert nach Christus siedelte sich ein weiterer Indianerestamm, die Kariben - die Namensgeber der Karibik - auf der Halbinsel Samana an. Im Gegensatz zu den Tainos galten sie als sehr kriegerisch. Angeblich stammt das Wort Kannibalismus von Karibik ab. Denn die Kariben verspeisten männliche Gegner, die im Kampf gefallen oder gefangen genommen wurden. Frauen und Kinder der Gegner hingegen wurde in den Stamm gerne aufgenommen und brachten so neue Gene in ihr Volk.
|
|