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Die Entdeckung Hispaniolas
Die Dominikanische Republik und Haiti haben eine jahrhundertlange gemeinsame Geschichte. Die Ureinwohner, Indios vom Stamm der Siboney, die seit 3.500 v.Chr. aus Mittelamerika eingewandert waren, nannten die Insel Aiti.
Am 06.12.1492 umsegelte Christopher Kolumbus auf seiner ersten Fahrt nach Westuindien die Nordwestspitze Hispanolas und ging an Land, um das Dorf La Navidad zu gründen.
Er schrieb in sein Bordbuch SehenswertesIch sichtete im Inneren des Landes ausgedehnte Täler, Felder, hohe Bergrücken, was mich sehr an Kastilien erinnerte. Deshalb taufte er die Insel La Isla Espanol.Sehenswertes Daraus wurde später Hispanola - Kleinspanien.
Hispanola sollte in der Folgezeit Dreh- und Angelpunkt Spaniens für alle weiteren Entdeckungen und Expeditionen in die Neue Welt werden.
Zunächst aber zerstörten Wirbelstürme das provisorische La Navidad, und kriegerische Indios töteten die zurückgelassene Besatzung. 1494 gründete Kolumbus 100 km weiter östlich eine Siedlung und nannte sie nach seiner Königin La Isabela.
Zwei Jahre später entstand am Ostufer des Rio Ozama die Siedlung Nueva Isabela, aus der sich Santo Domingo entwickelte. Kolumbus ernannte seinen Bruder Bar Colon zum Gouverneur von Hispanola. 1559 folgte Kolumbus Sohn Diego. Als man begann Gold und Silber in den Minen von Hispanola abzubauen, wurden Sklaven aus Afrika geholt, da die Indios für solche Arbeiten völlig ungeeignet erschienen.
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