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Merengue: Musik, ein fester Bestandteil der Kultur


Musik ist in der Dominikanischen Republik all gegenwärtig und unüberhörbar. Schon am Flughafen werden Urlauber mit Musik begrüßt. Mit Merengue. Nationalmusik, Lebensqualität und Lebensphilosophie stellt das Tanzen zu dieser Musik, dar.

Es heißt, Dominikanische lernen tanzen, sobald sie laufen können. Dies entstricht allerdings nur der halben Wahrheit. Denn sie lernen es schon, bevor die den ersten Schritt getan haben. "Brinken" heißt die Methode, mit der Mütter, Väter und andere Familienmitglieder die Säuglinge schon kurz nach der Geburt auf Rhythmusgefühlt und Tanz trainieren.

Das Baby wird dabei immer wieder von der sitzenden Mutter im Takt der Musik wenige Zentimeter in die Luft geworfen und aufgefangen. Durch ihre (natürlich von der Mutter abgefangenen) Landung im Takt der Musik, lernen sie angeblich, den Rhythmus zu verinnerlichen.

Von Dominikanern, die nicht Tanzen können, wird gesagt, sie wurden als Baby anscheinend nicht "gebrinkied", was auch bedeutet, dass der Mutter wohl wenig an ihrem Kind liegt, und sie es in früher Kindheit vernachlässigt hat.

Tatsache aber ist, dass fast jede Dominikanerin und jeder Dominikaner hervorragend tanzen kann. Und dass er dieses auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit tut.

Daran, woher der Merengue gekommen ist, scheiden sich die Geister. Nicht so gerne lassen sich die Dominikaner sagen, er stamme ursprünglich aus Afrika, und wurde von den Sklaven "mitgebracht". Tatsache jedenfalls ist, dass es in Madagaskar bereits einen Tanz mit dem Namen Merengue gegeben hat, bevor Hispanola von Kolumbus entdeckt wurde.

Eine andere These verweist auch auf die Sklaven, die wegen ihrer Ketten an den Füßen in ihrer Bewegung eingeschränkt waren, einen Tanz entwickelten, der hauptsächlich aus der Hüfte und weniger mit den Füßen getanzt werden konnte.

Andere behaupten, dass die Seeräuber der Karibik die Erfinder des Merengue waren. Denn bei ihren Saufgelage an den feinen Sandstränden Hispanolas wären viele mit ihren Holzbeinen (das viele einem Gefecht zu verdanken hatten) im Sand steckengeblieben, dass sich im Laufe der Geschichte ein Tanz daraus entwickelt habe, der Merengue.

Wie auch immer. Es macht jedenfalls viel Spaß, Merengue zu tanzen. Vor allem, weil man auch als Anfänger keine allzu hilflose Figur abgibt. Sie sollten deshalb bei ihrem Besuch unbedingt einen Tanz wagen. Sollte es trotzdem nicht auf Anhieb klappen, wird Ihnen mit Sicherheit ein Dominikaner weiterhelfen ...



Der Beitrag "Merengue: Musik, ein fester Bestandteil der Kultur" wurde erstellt am: 12.06.2007
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  Das Thema Merengue: Musik, ein fester Bestandteil der Kultur wurde aktualisiert am: 31.08.2008 |
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